Die klassische Mammographie ist eine Röntgendarstellung der Brustdrüsen.
Normalerweise werden zwei Aufnahmen gemacht: eine von oben, eine weitere zeigt einen schräg seitlichen Querschnitt durch die Brust. Mit dieser Untersuchungsart werden auch nicht tastbare Veränderungen und Tumorvorstufen deutlich, die sich häufig als Mikroverkalkungen entpuppen. Nach der Untersuchung dauert es etwa zwei Wochen bis das Ergebnis an den behandelnden Gynäkologen geschickt wird.
Bei der Untersuchung wird die Brust zwischen zwei Plexiglasscheiben geklemmt. Grundsätzlich ist das nicht schmerzhaft, doch haben einige Frauen sehr empfindliche Brüste und erachten die Mammographie daher als unangenehm. Während der Mammographie ist die Frau Strahlungen ausgesetzt. Nach heutiger Auffassung ist die Strahlung allerdings nahezu unbedenklich.
Da junge Frauen strahlungsanfälliger sind, sollte die Mammographie bei ihnen jedoch nur gemacht werden, wenn eine Mammasonographie keine Klarheit verschafft. Zudem haben jüngere Frauen ein dichteres Brustgewebe, was eine Deutung des Röntgenbildes erschwert. Frauen ab 50 Jahren sind strahlungsunempfindlicher. Bei ihnen ist eine regelmäßige Mammographie alle zwei Jahre empfehlenswert.