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. Andere Faktoren
Außerdem gibt es zahlreiche weitere Faktoren, die die Bildung von Brustkrebs unter Umständen begünstigen können. Diese sind hier zusammnegefasst:

Alter
Je älter ein Mensch wird, desto mehr Zellen teilen sich in seinem Körper. Dadurch steigt auch die Wahrscheinlichkeit für fehlerhafte Zellteilung; bösartig veränderte Zellen können entstehen.
Etwa zwei Drittel der Patientinnen erkranken erst in einem Alter über 60 Jahren.

Späte Schwangerschaft
Frauen, die erst weit über 30 oder gar keine Kinder gebären, sind statistisch gesehen stärker gefährdet, an Brustkrebs zu erkranken.

Frühe erste Regelblutung (Menarche)
Genau wie bei dem Eintritt der sehr späten Wechseljahre ist die Frau sehr vielen Zyklen ausgesetzt, die hormonellen Einfluss auf die Brustdrüsen mit sich bringen. Als sehr frühe Periode bezeichnet man die Blutung ab dem 12. Lebensjahr.

Später Eintritt der Wechseljahre (Klimakterium)
Kommt eine Frau erst ab dem 52. Lebensjahr in die Wechseljahre, war sie vielen Menstruationszyklen ausgesetzt, die hormonell auf die Brustdrüsen einwirkten. Dies erhöht das Brustkrebsrisiko leicht.

Übergewicht
Neuerdings zählt Übergewicht nach der Menopause ebenfalls zu den Risikofaktoren.

Eine neue Studie kanadischer Wissenschaftler hat für Frauen, die während ihres Lebens irgendwann einmal mehr als 25 kg  zugenommen haben, ein erhöhtes Brustkrebsrisiko nach der Menopause festgestellt.

Die Ursache des erhöhten Risikos sehen die Forscher unter anderem in der erhöhten Östrogenproduktion. Denn Östrogen begünstigt die Tumorbildung und lagert sich besser im Fett ein. Darüber hinaus erhöht sich der Leptinspiegel, der das Zellwachstum anregt. Je mehr Zellen wachsen, desto höher das Risiko, dass ein Tumor entsteht. Zusätzlich kann eine Hormonersatztherapie während und nach der Menopause die Gewichtszunahme und damit das Brustkrebsrisiko steigern.

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