Mammographie
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. Der Untersuchungsablauf
Nachdem die schriftliche Einladung angekommen ist, wird ein Termin vereinbart. Zu Beginn der Untersuchung fragt eine Röntgenassistentin nach eventuellen Beschwerden oder Brusterkrankungen. Danach wird die Brust auf eine Plexiglasplatte gelegt und mit einer darüber liegenden Platte zusammen gedrückt. Viele Frauen empfinden das als sehr unangenehm und teilweise schmerzhaft. Für ein optimales Ergebnis mit möglichst geringer Strahlung ist der Druck jedoch notwendig. Von jeder Brust werden zwei Aufnahmen gemacht. Der gesamte Besuch dauert etwa eine halbe Stunde. Das Untersuchungsergebnis wird Ihnen in der Regel innerhalb von sieben Werktagen nach Erstellung der Mammographie übermittelt. In 95% der Fälle gibt es keine Auffälligkeiten. Diesen Frauen wird mitgeteilt, dass sie in zwei Jahren wieder eingeladen werden. Bei fünf Prozent der Frauen müssen weitere Untersuchungen (Biopsie) zur genaueren Diagnose vorgenommen werden. Dafür können sie beispielsweise ein Brustzentrum aufsuchen. Folgeuntersuchungen für eine Diagnose werden nicht in Screening-Zentren durchgeführt, da hier nur Früherkennungsuntersuchungen stattfinden.

Wie sicher ist die Untersuchung?
Mammographie ist Früherkennung und keine Vorsorge; Brustkrebs kann nicht verhindert werden! Das Mammographie-Screening ist zwar derzeit die beste Methode der Früherkennung, dennoch bietet es keine vollkommene Sicherheit, da auch mit dieser Untersuchungsmethode nicht alle kleinen Tumore erkannt werden können.
Die Strahlenbelastung der Untersuchung ist sehr gering. Der Nutzen der Untersuchung ist um ein Vielfaches höher als das Risiko, durch die Strahlung einen Krebs auszulösen.

Das abschließende Ergebnis der Untersuchungen erhalten Sie in der Regel innerhalb von zwei Wochen nach der Einladung zur Abklärung in der mit Ihnen vereinbarten Weise. Sollte sich der Verdacht auf eine Krebserkrankung bestätigen, können Sie das weitere Vorgehen mit der Ärztin / dem Arzt, die / der die Abklärungsuntersuchungen durchgeführt hat, besprechen. Auch dazu können Sie nach Rücksprache mit der Ärztin / dem Arzt eine Person Ihres Vertrauens mitbringen.

Welche Grenzen hat die Mammographie?
Auch in den zwei Jahren zwischen den Mammographien können Tumore auftreten. Deshalb muss jede Frau trotzdem selber auf Veränderungen achten. Bei manchen Frauen ist der Krankheitsverlauf trotz Teilnahme am Screening nicht aufzuhalten. In diesem Fall erfahren die Frauen ihre Krebsdiagnose früher und müssen länger mit dem Wissen um die Krankheit leben.
In einigen Fällen werden sehr kleine Tumore entdeckt, mit denen die Frauen hätten alt werden können, ohne dass Probleme aufgetaucht wären.

<Mai 2006>
 
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