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. Was ist eigentlich Brustkrebs?
Mediziner nennen Brustkrebs Mammakarzinom. Mamma bedeutet Brustdrüse. Karzinom steht für bösartige Neubildung, in diesem Fall Krebs.
Der Brustkrebs ist eine Krebserkrankung von Zellen der Brustdrüsen. Weil der Krebs immer in den Brustdrüsen sitzt, ist die richtige Bezeichnung der Krankheit Brustdrüsenkrebs. Die genaue Bezeichnung richtet sich nach dem Zelltyp, der betroffenen Stelle im Drüsengewebe und danach, ob der Tumor schon ins Nachbargewebe eingebrochen ist. Vgl. Arten

Zahlen
Laut einer aktuellen Studie des Robert Koch Institutes aus diesem Jahr erkranken jährlich über 47.500 Frauen in Deutschland an Brustkrebs. Nicht nur ältere Damen sind betroffen:19.300 der betroffenen Frauen sind unter 60 Jahre alt. Mit 26 Prozent aller diagnostizierten Neuerkrankungen ist Brustdrüsenkrebs die häufigste Krebserkrankung bei Frauen.

Damit wird deutlich, wie wichtig regelmäßige Untersuchungen der Brust sind. Denn je früher der Krebs erkannt wird, desto höher sind die Chancen ihn auch dauerhaft wieder los zu werden. In Zahlen heißt das: Bei einer frühen Diagnosestellung und einer Tumorgröße unter einem Zentimeter liegt die Überlebensrate über einen Fünf-Jahreszeitraum bei 98 Prozent.

Männer
Was Ihnen vielleicht unbekannt ist: Auch wenn sie viel seltener betroffen sind, können auch Männer Brustkrebs bekommen. Sie haben ebenfalls eine Brustdrüse, an der Krebs wuchern kann. Jährlich erkranken etwa 400 Männer an Brustkrebs (Robert Koch Institut 2004). Weil das Brustkrebsrisiko bei Frauen hundert Mal höher ist als bei Männern, sprechen wir auf unseren Seiten nur von Frauen. Symptomatik, Verlauf und Behandlung ist bei Männern wie Frauen jedoch gleich. Unsere Seiten gelten daher für beide Geschlechter gleichermaßen.

<tmi 20.05.04>


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