< Juni 2004 > Bei einer Studie in Japan wurden an Brustkrebs erkrankte Frauen neben der herkömmlichen Bestrahlung mit der sogenannten Hyperthermie, der Überwärmung der erkrankten Stelle, behandelt. Die Krebstumore werden dabei ein mit Ultraschall- oder Mikrowellen gezielt um ein Vielfaches der eigenen Körpertemperatur überhitzt. Der übrige Körper wird dabei nicht geschädigt, nur die betroffene Stelle. Die Ergebnisse haben gezeigt, dass die Wirksamkeit einer Strahlen- oder Chemotherapie durch Hyperthermien verstärkt werden kann. Die Methode findet sich noch in der Erprobungsphase und wird noch nicht als Standardverfahren eingesetzt.
Dennoch sollte der behandelnde Arzt sie zumindest in Erwägung ziehen.
Quelle: Local hyperthermia combined with external irradiation for regional recurrent breast carcinoma. Int J Clin Oncol. 2004 June; 9 (3): 179-83