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. Antikörper für Behandlung des Brustkrebses mit Metastasen
< Mai 2004 > Trastuzumab ist ein sogenannter Antikörper, der sich an bestimmte Bindungsstellen anheftet, die sich auf der Oberfläche mancher Brustkrebszellen in größerer Zahl befinden. Man bezeichnet diese Bindungsstelle auch als „Humaner Epidermaler Wachstumsfaktor-Rezeptor-2“ kurz HER-2. Trastuzumab kann hierdurch das Wachstum dieser Krebszellen hemmen. Ob sich auf den Krebszellen diese Rezeptoren befinden, kann durch bestimmte Untersuchungsmethoden herausgefunden werden.
In einer kürzlich veröffentlichten Studie aus den USA wurden Patientinnen mit Brustkrebs, der schon Metastasen gestreut hatte, mit Trastuzumab und einer Chemotherapie (Paclitaxel und Carboplatin) behandelt. Metastasierter Brustkrebs kann nur selten geheilt werden und Ziel solcher Studien ist es, Therapieformen zu finden, die den Krebs aufhalten können.

In dieser Studie war es bei 84% der Patientinnen zu einer vorübergehenden Rückbildung des Krebses gekommen. Für Frauen mit metastasiertem Brustkrebs, deren Krebszellen vermehrt HER-2-Rezeptoren tragen, kann Trastuzumab zusammen mit einer Chemotherapie gute Ergebnisse erzielen.     

Quelle: Phase II Trial of Trastuzumab Followed by Weekly Paclitaxel/Carboplatin As First-Line Treatment for Patients With Metastatic Breast Cancer. J Clin Oncol. 2004 May 1;22(9):1621-9.

<sei 20.05.04>

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