< Februar 2004 > Ein kürzlich in einem amerikanischen Journal veröffentlichter Artikel verschafft einen Überblick über mehrere Studien, die sich mit dem Thema der Hormontherapie in den Wechseljahren und der Gefahr der Krebsentstehung beschäftigt haben.
Insgesamt haben 20.000 gesunde Frauen an diesen Studien teilgenommen und wurden zum Großteil mit Östrogen in Kombination mit Progesteron behandelt (Östrogen alleine verabreicht kann zur Entstehung von Gebärmutterkrebs führen).
Als Ergebnis zeigte sich, dass Frauen, die über mehrere Jahre mit Hormonen behandelt wurden, ein höheres Risiko haben, an Brustkrebs zu erkranken. Gegenüber der Gabe von Östrogen alleine (was jedoch nur bei Frauen ohne Gebärmutter möglich ist) scheint die Gabe von Östrogen in Kombination mit Progesteron das Risiko noch zu erhöhen.
Eine Hormontherapie über mehrere Jahre wird aufgrund dieser Ergebnisse nicht mehr empfohlen.
Quelle: Hormone replacement therapy and risk of malignancy. Curr Opin Obstet Gynecol. 2004 Feb;16(1):73-8.
<sei 20.05.04>