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Sport
Sport spielt eine wichtige Rolle im Leben mit Brustkrebs.
Denn neben dem positiven körperlichen Effekt hat die Frau das Gefühl, aktiv und somit das Gegenteil von krank zu sein. Gerade in der Behandlungsphase fühlen viele Frauen sich ausgeliefert und hilflos, weil sie während einer Operation, Chemo- oder Strahlentherapiesitzung nur passiv sein können.

Aktive Bewegung nimmt das Gefühl von Stagnation. Studien haben gezeigt, dass sportliche Frauen sich ausgeglichener fühlen und weniger Angst und Depressionen haben. Während der Behandlung sind die Patientinnen oft müde, leiden unter Kreislaufproblemen und haben schlicht keine Lust sich zu bewegen. Doch auch hier ist wenigstens ein bisschen Bewegung, ein kleiner Spaziergang oder Gymnastik in der Gruppe wirklich hilfreich.

Es gibt kein allgemeingültiges Rezept für die beste Sportart. Schwimmen, Tanzen, Wandern, Joggen, egal was: Erlaubt ist, was gefällt. Jede Frau spürt ihre eigenen Grenzen, sie muss allerdings lernen, darauf zu hören. Hochleistungssport ist vor allem nach der Operation wegen der frischen Wunde nicht erlaubt.

Lesen Sie hier: Körperliche Aktivität verbessert auch Prognose

Ernährung
Viele Patientinnen wollen nach der Brustkrebserkrankung etwas selbst für sich tun und z.B. ihre Ernährung umstellen.
Ganz klar gilt: Es gibt keine Lebensmittel, die Brustkrebs heilen oder dämmen können. Umgekehrt fördern auch keine Lebensmittel direkt die Entstehung von Krebs.



Es hat sich aber gezeigt, dass eine vollwertige, fettarme Ernährung die allgemeine Gesundheitsform erheblich verbessert. Dabei geht es um keine Diät, sondern schlicht um die ausgewogenen Nährstoffe, die jeder Mensch zu sich nehmen sollte.

Tumorpatienten leiden oft an Appetitlosigkeit und verlieren viel Gewicht. Gerade für sie ist daher eine ausgewogene Ernährung mit allen Spurenelementen und Mineralstoffen besonders wichtig. Trotzdem bestimmt auch hier der eigene Wille, was auf den Teller kommt. Sie sollten sich nicht dazu zwingen etwas zu essen, nur weil es gesund ist. Hören Sie auf sich, Ihr Körper teilt Ihnen schon mit, worauf er Appetit hat. Meistens verspüren die Patienten tatsächlich auf das Lust, was sie wirklich benötigen.

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