Das Zusammenleben in der Familie kann besonderen Belastungen ausgesetzt sein.
Nicht nur die Betroffene selbst, sondern ihre ganze Lebensgemeinschaft –auch Freunde und Bekannte- wird durch die Erkrankung in ihrem Gleichgewicht erschüttert. Auch hier helfen Beratungsstellen und Selbsthilfegruppen weiter. Ganz wichtig ist aber das eigene Gespräch mit dem Umfeld. Sicher ist jeder Mensch verschieden, vor allem wenn es um die Mitteilung persönlicher und intimer Dinge geht. Dennoch ist bei solch einer Belastung vor allem wichtig, dass zumindest das unmittelbare Umfeld über den Gefühls- und Sachstand Bescheid weiß. Nur durch die offene Kommunikation miteinander ist eine dauerhafte gemeinsame Problembewältigung möglich. Binden Sie Ihre Familie ein, lassen Sie Sich helfen und fragen Sie danach. Jeder Mensch hat seine eigene Art, mit Problemen umzugehen. Nicht jeder ist gut im Umgang mit Worten. Oftmals wissen Kinder z.B. nicht, wie sie ihrer Mutter helfen können, die Worte fehlen. Durch konkrete Hilfe im Haushalt oder im Alltag fühlen auch sie sich ernst genommen und können ihrer Sorge Ausdruck verleihen.