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. Strahlentherapie -
Einer brusterhaltenden Operation schließt sich stets eine Behandlung mit elektromagnetischen Strahlen an (Strahlen- oder Radiotherapie).
Die Verfahrensweise nach durchgeführter Mastektomie wird in verschiedenen Zentren und Ländern unterschiedlich gehandhabt. Manche Spezialisten befürworten eine anschließende Bestrahlung bei allen Frauen mit Lymphknotenbefall, unabhängig der Anzahl der befallenen Lymphknoten. Andere wiederum setzen eine Bestrahlung nur bei Vorhandensein von vier oder mehr befallenen Lymphknoten ein.
Die Strahlen sollen die Krebszellen abtöten, die eventuell trotz Operation verblieben sind. Die Bestrahlung wird auf den Krebs gerichtet und das umliegende gesunde Gewebe bleibt weitgehend geschützt. Doch der Weg der Strahlung zum Brustkrebs führt zwangsläufig auch durch gesundes Gewebe. Damit sich gesundes Gewebe von einer Strahleneinwirkung erholen kann, erfolgt die Bestrahlung verteilt auf viele Sitzungen mit jeweils kleiner Strahlendosis. Bösartige Zellen erholen sich in den Bestrahlungspausen weniger gut als gesundes Gewebe. Der Brustkrebs wird also auf Dauer zurückgehen.
Die Strahlentherapie beginnt, wenn die Operationswunde verheilt ist, meist nach wenigen Wochen. Jede einzelne Bestrahlung dauert nur wenige Sekunden bis Minuten.
Außer der Bestrahlung der Brust kann die Strahlentherapie auch zur Behandlung von Tochtergeschwülsten (Metastasen) eingesetzt werden. Beispielsweise werden Knochenmetastasen häufig bestrahlt um die Schmerzen zu lindern und zu verhindern, dass der Knochen bricht.

Nebenwirkungen der Strahlentherapie
Die Bestrahlung selbst ist vollkommen schmerzlos, es können jedoch in den Tagen danach oder sogar nach Monaten oder Jahren Begleiterscheinungen auftreten. Einige Frauen sind während der Strahlenbehandlung sehr müde. Andere Patientinnen klagen über Appetitlosigkeit und Übelkeit. Die Strahlen können auch die Haut verbrennen und die bestrahlte Brust verfestigen. Bei allen Patientinnen, die eine Bestrahlungsbehandlung erhalten haben, besteht auch noch nach mehreren Jahren ein etwas höheres Risiko, an anderen Krebserkrankungen z.B. Lungen-, Haut- oder Blutkrebs zu erkranken.

<sei/tmi 20.05.04>

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