Suche nach Tumormarkern
Neben der feingeweblichen Untersuchung helfen auch Untersuchungen im Labor zur besseren Diagnostik. Die Mediziner suchen im Blut nach so genannten Tumormarkern. Das sind Substanzen, die von Krebszellen oft vermehrt frei gesetzt und ins Blut abgegeben werden.
Die für Brustkrebs typischen Tumormarker heißen CEA und CA 15-3. Doch allein durch das Vorliegen der Tumormarker lässt sich noch kein Brustkrebs diagnostizieren, denn völlig gesunde Menschen haben manchmal auch Tumormarker im Blut. Sinnvollerweise werden die Werte dieser Untersuchung eher im Verlauf der Behandlung und vor allem nach der Behandlung beobachtet, da sie dann einen Hinweis auf eine erfolgreiche Therapie geben können.
Suche nach Metastasen
Wenn der Tumor bösartig ist, muss geklärt werden, ob er sich bereits im Körper ausgebreitet hat. Wenn sich Metastasen gebildet haben, beeinflusst das den weiteren Behandlungsverlauf entscheidend.
Je nach Körperteil und –stelle, die untersucht werden soll, gibt es verschiedene Methoden:
Beispielsweise eignet sich ein Röntgenbild für eine Lungenuntersuchung.
Im Knochengerüst verschafft eine Skelettszintigraphie Klarheit. Sie dient der Darstellung erhöhter Stoffwechselvorgänge, wie sie bei Entzündungen oder Tumoren im Knochenbereich auftreten. Für die Untersuchung wird der Patientin eine kleine Menge schwach radioaktiver Substanz gespritzt. Mit einem speziellen Gerät kann der Arzt die Verteilung der Substanz beobachten. Dabei werden von den untersuchten Organen Bilder erstellt, die z.B. als schwarz-weiss-Bilder auf Röntgenfilmen dargestellt werden können.
Fallen bestimmte Bezirke bei dieser Untersuchung auf, ist das Anlass für weitere Untersuchungen.
Diese Untersuchung ist völlig ungefährlich, die Substanz wird nach der Untersuchung vom Körper abgebaut und ausgeschieden.
Die Leber wird mit Hilfe von Ultraschall untersucht.
Bei unklarem Befund können auch Schichtaufnahmen verschiedener Körperbereiche mit Hilfe der Computertomographie oder Kernspintomographie erfolgen.