Mammographie
Home Impressum
Lexikon
Fachbegriffe von A bis Z
 
 
Home | Behandlung | Differenzierte Diagnostik | MRT
. MRT -
Eine Magnetresonanztomographie, auch Kernspintomographie genannt, kann mittels Computerberechnung teilweise sehr genaue Bilder des Körperinneren geben.
So kann der Arzt sehen, ob der Tumor bereits Metastasen gebildet hat. Sie wird angewandt, wenn ein Befund zwar erkennbar, aber sehr schlecht zu sehen ist.
Das Untersuchungsgerät ist ein großer schlauchförmiger Magnet, in dessen Mitte eine spezielle Liege für die Patientin angebracht ist. Obwohl diese umgangsprachliche Röhre gar nicht so eng ist, haben viele Patienten Angst vor der vermeintlichen Platznot.

Es ist daher empfehlenswert, eine vertraute Person zur Kernspintomographie mitzunehmen. Selbst wenn diese bei der unmittelbaren Untersuchung nicht dabei bleiben darf, hilft es doch zu wissen, dass man nicht allein ist.

! Die „Röhre“, in der Sie während der Untersuchung liegen, ist sehr laut - durch aufeinanderfolgende Klopfgeräusche bedingt. Meistens bekommen Sie daher Kopfhörer.
In der Untersuchungsröhre wird ein hohes Magnetfeld erzeugt, das Radiowellen aussendet. Die Wellen werden von den Wasserstoffatomen im Körper „abgelenkt“ und an eine Art Antenne zurückgesendet. Die Änderungen werden errechnet und so verarbeitet, dass Bilder entstehen. Diese Bilder sehen so ähnlich aus wie Röntgenbilder.
! Während der Untersuchung sind Sie einem starken Magnetfeld ausgesetzt. Legen Sie daher Schmuck und metallische Gegenstände ab und sagen Sie Ihrem Radiologen, wenn Sie Herzschrittmacher, Schrauben oder andere Gegenstände aus Metall, zum Beispiel ein künstliches Hüftgelenk, im Körper haben.
Das MRT ist besonders geeignet, um die Weichteile der Brust wie Fett-, Binde- und Drüsengewebe deutlich darzustellen.
Leider lassen sich gutartige und bösartige Veränderungen bei dieser Untersuchungsmethode nicht immer unterscheiden. Deshalb wird das MRT vor allem als Zusatzverfahren angewendet, wenn

-   Patientinnen mit Implantaten untersucht werden sollen,
-   der Brustkrebsverlauf während einer Therapie (z.B. Chemo) kontrolliert werden soll,
-   bei bekanntem Brustkrebs ausgeschlossen werden soll, dass weitere Herde vorliegen
-   an der Narbe der voroperierten Brust  zwischen ungefährlichem Narbengewebe und
    einem erneuten Auftreten von Karzinomgewebe unterschieden werden soll.

Weitere nuklearmedizinische oder invasive Untersuchungen werden meistens erst gemacht, wenn die „klassischen“ Diagnoseverfahren zu keinem Befund führen oder wenn der Tumor als bösartig gilt und schwer einzustufen ist.

...
...
nach oben
----
     
© 2012 Fujifilm Medical