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. Selbstuntersuchung
Je eher ein Brustkrebs entdeckt wird, desto besser sind die Aussichten auf Heilung. Jede Frau sollte sich daher einmal im Monat etwa 10 Tage nach der Periode nach Veränderungen absuchen.
Diese Selbstuntersuchung sollten Sie optimalerweise immer regelmäßig vielleicht sogar am selben Datum machen. Nur wer seine Brust richtig gut kennt und weiß, wie sie sich Monat für Monat anfühlt, merkt auch, wenn etwas anders ist.

Erste Krankheitszeichen für Brustkrebs sind meistens Knoten. Je nach Größe der Brust ist ein Knoten jedoch erst ab zwei Zentimetern tastbar. Krebsknoten tun nicht weh! Daher sind Schmerzen selten ein Indiz für Brustkrebs. Die Knoten fühlen sich meistens fest und unregelmäßig begrenzt an. Manche lassen sich nicht verschieben.

Sollten Sie einen vermeintlichen Knoten ertasten, bedeutet das in sehr vielen Fällen nichts Schlimmes! Vor allem bei jungen Frauen sind etwa 80 Prozent der Knoten gutartige Gewebeveränderungen (z.B. Mastopathien). Suchen Sie dennoch unbedingt Ihren Arzt auf! Nur er kann eine sichere und verlässliche Diagnose stellen.

! Notieren Sie Sich in einer Art Tagebuch in Stichworten, was Ihnen auffällt oder ob Ihnen nichts auffällt. Das erleichtert Ihnen im nächsten Monat den Vergleich.
Entzündungen und Hautveränderungen sowie blutige Absonderungen können ebenso Anzeichen einer Brustkrebserkrankung sein, wie das plötzliche Einziehen einer Brustwarze. Weitere Hinweise auf Krebs sind Rötungen, Vorwölbungen der Haut und so genannte Orangenhaut an den Brüsten. Manchmal verändert sich auch die Form und Größe der Brust.
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